AKWAABA ! Abenteuer Afrika

 
07August
2014

Bye bye Ghana

Hallo ihr Lieben,

tut mir leid, dass ich mich die Woche nicht mehr gemeldet habe. 

Am Freitag bin ich morgens bepackt mit 4 kg Bonbons und Keksen ins Projekt gefahren. Wir haben Fotos gemacht, ich habe mich von den Kindern verabschiedet und mein Certificate bekommen. Ich war schon echt traurig, dass ich zurück nach Deutschland fliege und die Kinder nicht mehr sehe, aber ich glaube, die Kinder haben das gar nicht richtig verstanden. Es war ein echt schöner, aber auch trauriger Tag. 

nursery

 

Am Samstag sind wir dann abends endlich zur Reggae Night am Kokobite Beach gefahren. Sie findet in einer ''Hotelanlage'' statt, wodurch sehr viele Weiße da waren. Zu Beginn gab es eine Acrobatik-/Feuershow. Wir haben frische Pina Coladas getrunken und getanzt, wobei man ziemlich blöd neben den Obibinis aussah. Alles in allem war es ein wirklich gelungener Abend und ein schöner Abschluss. Sonntag und Montag ist nicht mehr viel passiert. Ich habe gepackt und mich verabschiedet und Montag abend wurden wir dann von unseren Koordinatoren zum Flughafen gefahren. Ich habe es mir viel schwieriger vorgestellt, in Ghana einzuchecken, aber die Leute waren super nett und alles war gut ausgeschildert. Um 22:10 Uhr ging es dann schließlich zurück in Richtung Deutschland. 

 

Die Reise nach Ghana war auf alle Fälle aufregend. Ich konnte viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln und unser europäisches Leben schätzen lernen. Ich würde die Reise jeder Zeit wieder machen und bereue keinen Tag. Ob ich allerdings noch ein 2. Mal nach Ghana fahre, weiß ich nicht. Die Leute waren die meiste Zeit sehr aufdringlich und man konnte sich nie frei bewegen. Als Weißer wurde man immer anders und oft schlechter behandelt, untereinander sind die Einheimischen allerdings viel rücksichtsvoller gegenüber ihren Mitmenschen. 

Auch würde ich empfehlen, wenn möglich, länger als 4 Wochen zu bleiben, um sich richtig einzuleben, Zeit für Touren zu haben und Menschen und Kultur besser kennenzulernen. 

Ghana ist auf alle Fälle eine Reise wert und ich habe meine Zeit trotz Hoch und Tiefs sehr genossen. 

Hier noch einige Fotos, die ich erst von Deutschland aus hochladen konnte: 

Drum Lesson by David Cooking Lesson Cooking Lesson Examen Examen Kunsthaare aus meinen Rastas nach den Rastas Cape Coast Trinkorange Kanalisation  Elmina Castle Markthalle Wäscheplatz ''Wohnzimmer'' Haus 3 Haus3

29Juli
2014

Die letzte Woche

Hallo ihr Lieben, 

in 6 Tagen geht es für mich zurück nach Deutschland. Die Zeit ging wirklich viel zu schnell um, aber auf zu Hause freue ich mich trotzdem. 

Gestern war hier ein Feiertag und damit kein Unterricht. Heute war ich mit Giuliana in der Accra Mall und habe Süßigkeiten für die Kinder besorgt. Morgen haben wir wieder unser wöchentliches Hausmeeting und danach müssen wir unsere Trommeln im Artcenter abholen. Am Donnerstag fahren Franzi und ich zu einer Partnerschule von unserem Projekt, der wir Tische gekauft haben und verabschieden uns. Am Freitag ist dann schon mein letzter Tag im Projekt, wo ich ihnen die Süßigkeiten geben, mit ihnen singen und Spiele machen werde. 

Am Wochenende geht's dann endlich mal zur Reggae Night an den Strand und am Montag heißt es dann Abschied nehmen. Wie ihr seht, wird diese Woche auch noch schnell umgehen :) 

 

27Juli
2014

Ghana

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch etwas über Ghana erzählen. Je weiter man hier aus der Stadt herausfährt, in desto ärmere Gebiete kommt man. Dort leben die Menschen in kleinen Lehm- oder Blechhütten. Gekocht wird meistens auf einer Art Kohlegrill oder auf einem Gasherd. Hier gibt es natürlich keine Waschmaschinen, sondern alles wird per Hand draußen gewaschen. In diesen Gebieten gibt es meist auch keine Sanitäranlagen. Die Leute waschen sich in großen Plastikschüsseln und als Toilette wird oft nur ein Loch im Boden genutzt.

Egal wo man gerade in Ghana ist, irgendwo sieht man immer dunkle Rauchwolken. Die Leute schmeißen ihren Müll einfach auf einen Haufen und verbrennen ihn, wodurch es hier immer ziemlich stinkt. Hinzu kommt noch die offene Kanalisation, die zu dem üblen Geruch beiträgt.

Am Straßenrand sind überall Stände, an denen von Essen über Kleidung bis hin zu Autoteilen alles verkauft wird. Es gibt offene Stände und kleine "Läden" (meistens kleine Container).

Hier in Ghana sind nur die Hauptstraßen geteert. Alle Nebenstraßen bestehen nur aus Sand und Erde und sind meistens ziemlich uneben. Wenn es geregnet hat, sind diese Straßen oft tagelang überschwemmt. Um von A nach B zu kommen, benutzen die meisten Leute Trotros, also zu Bussen umgebaute Sprinter, oder Taxis. Bei den Taxis unterscheidet man zwischen share taxis und private taxis. Bei den share taxis ist eine Fahrt billiger, weil sich mehrere Leute das Taxi teilen. Oft steigen Leute während der Fahrt noch dazu. Die private taxis sind mit den europäischen Taxis vergleichbar. In Ghana gibt es allerdings keine Taxiuhren oder Taxiunternehmen. Der Preis ist immer von Anfang an festgelegt und die Taxis gehören meistens Privatleuten.

Über alle Preise wird hier verhandelt. Für Weiße wird der Preis oft mal eben um das 5fache erhöht, allgemein ist der Großteil der Leute hier eher unfair gegenüber Weißen. Nach ein paar Wochen Aufenthalt kommt es vor, dass man manchmal ziemlich "genervt" ist, da alle einen anfassen, versuchen in ihr Trotro zu ziehen, hinterherrennen oder einfach fotografieren.

Untereinander sind die Menschen hier allerdings viel offener und hilfsbereiter. Egal wie wenig die Menschen haben, sie teilen es noch mit anderen und viele strahlen eine unglaubliche Zufriedenheit und Lebensfreude aus. Das ist etwas, was vielen Europäern verloren gegangen ist.

Die Ghanaer sind sehr religiös. Es gibt viele Christen, Moslems und eine Reihe von Zeugen Jehovas. Alle paar Meter findet man Straßen mit einer Kirche und überall sind Aufkleber und Schriftzüge mit religiösem Hintergrund.

23Juli
2014

Bildungssystem in Ghana

Hier in Ghana unterscheidet man zwischen Private Schools und Public Schools, die allerdings eher selten sind. Daneben gibt es noch viele Initiativen, beispielsweise Schulen für Straßenkinder. An allen Privatschulen und auch an den meisten öffentlichen Schulen tragen die Kinder Schuluniform. Die Jungen tragen knielange Hosen mit kurzärmlige Hemden/ Poloshirts und die Mädchen tragen knielange Röcke mit Poloshirts oder knielange Kleider. Die Kosten für die Schuluniform müssen die Eltern an so gut wie allen Schulen selber tragen.

An den Private Schools müssen die Kinder jeden Tag Schulgeld zahlen. Die Höhe des Betrages variiert von Schule zu Schule, umgerechnet handelt es sich allerdings immer nur um Centbeträge. Diese Beträge klingen für uns erst einmal sehr wenig, für die Ghanaer ist es allerdings viel Geld, da viele nicht mehr als 100 Ghc (ca. 23€) im Monat verdienen. Die Eltern, die sich dieses Schulgeld nicht leisten können, schicken ihre Kinder oft nicht zur Schule.

An den Public Schools gibt es zwar kein Schulgeld wie an Private Schools, aber es fallen trotzdem Kosten für die Kinder an. Die Kinder müssen oft Schulmaterialien wie Hefte und Stifte kaufen, das Essen bezahlen und auch die Kosten für die Uniform tragen. Auch werden an manchen Schulen ein paar Cedi für Reparaturen und Examen eingesammelt. Wenn Eltern diese Beträge einmal nicht bezahlen können, lassen sie die Kinder an diesen Tagen einfach zu Hause.

An meiner Schule beginnt die Schulzeit mit der Nursery, was mit dem deutschen Kindergarten bzw. einer Krippe zu vergleichen ist. Hier werden ca. 45 Kinder im Alter von 2-5 schon als Klasse unterrichtet. Sie lernen das ABC, Farben und die Zahlen. Unter Lernen versteht man hier allerdings eher auswendig lernen. Sie singen Lieder und machen Fingerspiele.

Dann gibt es den Kindergarden 1 und 2. Kindergarden ist vergleichbar mit unserer Grundschule. Die Kinder sind im Alter zwischen 6 und 10 Jahren. In den Klassen sind zwischen 40 und 60 Kinder, wovon allerdings immer einige fehlen. Hier lernen sie Grundlagen in Mathe, Schreiben, Buchstabieren und werden in Fächern wie Religion und Gesellschaftslehre unterrichtet.

Danach gibt es die höheren Klassen, die von Kindern bis 16 Jahre besucht werden. Hier haben sie normalen Englischunterricht, Naturwissenschaften, Mathematik, Französisch, Religion und Politik.

Die Lehrer legen großen Wert auf Disziplin und Respekt. Viele ghanaische Lehrer schlagen die Kinder. Allerdings denken sie, dass es keine andere Möglichkeit gibt, um die Kinder zur Ruhe zu bringen. Als wir ihnen erzählt haben, dass man in Deutschland die Kinder nicht schlägt, waren sie total geschockt und konnten sich gar nicht vorstellen, dass das funktioniert.

22Juli
2014

Von Ärzten und einem Stück Europa

Hallo ihr Lieben, 

ich melde mich heute nach einer ziemlich ereignisreichen Woche. Am Freitag fand die monatliche "Hausparty" im Praktikaweltenhaus 2 statt. Es waren alle 3 Häuser, die Koordinatoren und Freunde dabei. Es gab afrikanisches Essen, was wirklich sehr gut war und man hat endlich die Leute aus Haus 1 & 2  kennengelernt. Wir saßen ein wenig zusammen und haben getanzt, bis der Busfahrer uns schließlich zurück zum Haus gefahren hat. 

Am Samstag sind Franzi und ich morgens zur Accra Mall gefahren. Das ist ein Einkaufszentrum, wie man es aus Europa kennt. Dort gibt es allerdings auch alles nur zu den europäischen Preisen, weshalb sich dort viele Weiße und die reicheren Afrikaner rumtreiben.

Am Abend sind die meisten aus dem Haus zur Reggae Night an den Strand gefahren. Giuliana, Julia und ich sind im Haus geblieben und schlussendlich im Krankenhaus gelandet. Julia ging es plötzlich ziemlich schlecht, also sind wir ins Krankenhaus gefahren. Das Krankenhaus war sehr steril und europäisch angehaucht und damit die Behandlung auch ziemlich teuer. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit den "Krankenschwestern" und dem Diagnosegespräch beim "Arzt" musste Julia die Nacht im Krankenhaus verbringen, da ein Malariatest erst am nächsten Morgen möglich war. Die Schwestern waren sehr unfreundlich und das einzige, was den Arzt richtig interessiert hat, war unser Facebookname. 

Am Sonntag haben wir dann zum Glück das negative Testergebnis erhalten und konnten zurück zum Haus. Wir waren ziemlich fertig von der Nacht im Krankenhaus, wodurch der Sonntag für uns so gut wie gelaufen war. 

Heute bin ich mit in Giulianas Projekt gegangen. Die Kinder waren soo süß und die Schule ziemlich groß. In ihrem Projekt herrscht nicht so viel Disziplin wie an unserer Schule, was mir auf jeden Fall besser gefallen hat, da die Kinder einfach viel offener sind. 

17Juli
2014

Unterrichten und Rastas

Hallo ihr Lieben, 

viel Neues gibt es eigentlich nicht zu berichten. Franzi und ich werden in unserem Projekt jetzt Deutsch unterrichten. Heute haben wir schon eine Klasse unterrichtet, und die Kinder waren begeistert. Diese Woche waren wir im "Maggi-Haus", wo man Stoffe kaufen kann. Die Stoffe haben wir dann zur Schneiderin gebracht und Taschen und Kleider bestellt. Ich bin mal gespannt!

Dienstagnacht hat es so stark geregnet, dass wir am Mittwoch nicht ins Projekt gehen konnten. Mittags kamen dann 2 Frauen und haben mir Rastas gemacht. Das Ganze hat ca. 6,5 Stunden gedauert (was schon echt schnell ist) und am Ende hat es ziemlich wehgetan, aber es hat sich gelohnt. 

   

14Juli
2014

14Juli
2014

Cape Coast

Hallo ihr Lieben,

am Freitag kam Penny in unser Haus und hat uns gesagt, dass die Cape Coast Tour doch nicht nächste Woche, sondern diese Woche stattfindet. Also sind wir am Samstag morgen um halb 7 nach Cape Coast gefahren. Wir haben ca 2,5 Stunden mit dem Praktikawelten Trotro gebraucht. In Cape Coast angekommen, haben wir erst einmal gefrühstückt und sind dann weiter zum Elmina Castle (der ehemaligen Sklavenburg) gefahren. Hier haben wir eine Führung durch die Burg gemacht, bis wir weiter zum Hotel gefahren sind. Das Hotel lag direkt am Strand und war wirklich sehr schön. Nachdem wir den Nachmittag am Strand verbracht haben, hat uns Evelyne, die Koordinatorin, die uns begleitet hat, zu einer "Party" gebracht. Nach 20 Min. Fahrt kamen wir schliesslich an einer Tankstelle an, wo die Party stattfand. Wir sassen direkt  neben der Zapfsäule und "genossen" die Party.

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Kakum-Nationalpark gefahren, wo wir über die Hängebrücken in bis zu 40 m Höhe laufen mussten, was mir allerdings nicht ganz so geheuer war. Von Kakum aus sind wir in ein Restaurant gefahren. Hier kann man bei gutem Wetter Krokodile streicheln, wir konnten sie allerdings nur aus der Ferne betrachten.

Als wir am Sonntag abend völlig erschöpft zurück im Haus waren, sind wir dann noch losgezogen, um das WM-Finale bei Einheimischen zu gucken. 

 

10Juli
2014

die Arbeit im Projekt & Urlaub in der Karibik

Hallo ihr Lieben,

heute war eindeutig ein guter Tag. Um kurz nach 8 Uhr sind wir los zum Projekt. Dort angekommen, haben wir dann die Direktorin, die gestern nicht da war, kennengelernt. Sie hat mir dann gesagt, dass ich in 2 unterschiedlichen Klassen eingesetzt werde. Einmal im Nursery, also Kinder von 1,5 bis 3,5 Jahre und im Kindergarten, was hier Kinder von 6 bis 10 sind. Bis 10 Uhr war ich dann bei den Kleinen. Die Lehrerin war super nett und hat mich direkt integriert. Auch die kleinsten Kinder werden hier in Afrika schon in Klassen unterrichtet. Heute haben wir das Abc und die Zahlen von 1 - 13 geübt. Es kam dann immer ein Kind an die Tafel, das die Zahlen anschreiben und anschliessend aufsagen musste. Wenn ein Kind hier etwas richtig macht, applaudieren alle, was sehr schön für die Kinder ist. Ab 10 Uhr war ich dann in der anderen Klasse, was ziemlich langweilig war. Die Kinder mussten schriftlich Fragen zu einer Geschichte beantworten und währenddessen sass die Lehrerin nur mit ihrem Handy da und hat durch Facebook gescrollt. Zwischendurch sind manche Kinder einfach gegangen oder haben irgendetwas anderes gemacht, was allerdings niemanden so wirklich interessiert hat. Ich habe dann die Aufgaben korrigiert, während die Lehrerin noch mit ihrem Handy zugange war.

Um 12 Uhr konnten sich die Kinder ihr Essen holen. Dafür bringt jedes Kind seine eigene Schüssel mit.

Heute nachmittag sind wir dann zum Bojo Beach gefahren. Ein Traum! Man hatte direkt das Gefühl, man wäre in der Karibik oder auf den Malediven gelandet - braun geworden bin ich trotzdem nicht. Der Bojo Beach ist ein Privatstrand, das heisst, dass man 10 Cedi (2,50 €) bezahlen muss, weshalb man dort fast nur Weisse und die reicheren Ghanaer trifft.

09Juli
2014

Projekt & Kakerlakenjagd

Hallo ihr Lieben, 

heute sind wir zum ersten Mal zu unserem Projekt gefahren. Ich bin zusammen mit Franzi, aus meinem Haus, in der Sanbelbrainy Child School. Penny wollte uns um 9 Uhr abholen, aber es wurde dann doch halb 11, so dass wir erst um halb 12 in der Schule ankamen. Sofort rannten alle Kinder auf uns zu, um uns zu begrüßen und anzufassen. Nach dieser Begrüßung haben wir dann mehrere Lehrer, Koordinatoren und den Schulleiter Patrick kennengelernt, der uns rumgeführt und uns die Schule gezeigt hat. Auf die Frage, mit welchem Alter ich arbeiten möchte, habe ich geantwortet, dass ich gerne bei den ganz kleinen Kindern sein würde. Schließlich stand ich dann doch vor 6-10 Jährigen und sollte sie unterrichten. Der Koordinator hat mir erzählt, dass die Lehrerin zur Zeit im Krankenhaus ist und ich einfach iwas machen soll. Plötzlich war ich dann ganz alleine mit den Kindern, die natürlich über Tische und Stühle rannten und total abgelenkt von meiner weißen Haut waren. Die Klassen waren extrem laut und man hat kaum etwas verstanden, so dass ich auch nur die Hälfte vom Koordinator verstanden habe. Ich habe mit den Kindern dann ein paar leichte Abc-Übungen gemacht. Um 12 Uhr mussten wir dann schon wieder gehen, weil wir unser wöchentliches Hausmeeting hatten. Wider Erwarten haben Franzi und ich es dann geschafft, ganz alleine den richtigen Trotro zu nehmen und an der richtigen "Haltestelle" auszusteigen. 

Heute mittag hatten wir im Haus eine Cooking Lesson, wo die Köchin für uns Palaversauce (eine Art Spinatsoße), Plantains (Kochbananen) und Yam zubereitet hat. Es hat richtig gut geschmeckt, aber war ganz schön scharf. 

Am Nachmittag haben wir eigentlich nicht viel gemacht, außer einkaufen und die Schneidekünste der Obstverkäuferin bewundert. 

Am Abend hatten Franzi und ich unser erstes Fufu-Erlebnis, was allerdings eher ein Reinfall war. Nach längerer Suche wurden wir von Stand zu Stand bis zu einer Frau weitergereicht, die uns schließlich Fufu gemacht hat. Wir haben extra gefragt, ob wir alles ohne Fisch haben könnten, aber im Endeffekt war es dann eine Fischsuppe, die wir im Haus gegen Tomatensuppe eingetauscht haben.  In dem Moment, als ich beim Skypen freudig erzählte, dass wir noch keine Kakerlake gesehen haben, saß sie dann auf meinem Bein. Nach kurzem Kampf konnte ich sie abschütteln und stand dem Herzinfakt kurz nahe. Wir haben sie dann mit dem Insektenspray gejagt und zerstört, bevor sie Franzis Bett für sich erobert hat. 

Jetzt bin ich mal gespannt auf den morgigen Tag beim Projekt.

Gute Nacht :)

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